Inspiriert von einer Statue des ägyptischen Pharaos Ramses II., die Anfang des 19. Jahrhunderts von britischen Archäologen ausgegraben wurde, erforscht Percy Bysshe Shelley das Thema der Vergänglichkeit menschlicher Macht. Was einst ein Symbol eines großen und mächtigen Anführers war, ist jetzt eine zerschmetterte Statue, die in einem Museum stehen soll.
Ozymandias
ist ein Sonett des britischen Dichters Percy Bysshe Shelley. Obwohl es oft als Beispiel für ein Petrarca-Sonett verwendet wird, ist das Reimschema nicht typisch. Shelley wurde inspiriert, „Ozymandias“ zu schreiben, kurz nachdem das British Museum bekannt gegeben hatte, dass sie einen großen Teil des Kopfes und des Oberkörpers einer Statue des ägyptischen Pharaos Ramses II, auch bekannt als „Ozymandias“, erwerben und ausstellen würden.
Der Beginn des Gedichts ist aus der Perspektive des Erzählers, der erzählt, wie er einmal einen Reisenden getroffen hat, der in der Wüste über Ramses' Statue gestolpert war. Von der Statue ist nicht mehr viel übrig: Die Beine sind ohne Rumpf oder Torso; Das Gesicht der Statue liegt halb im Sand versunken, ihr Ausdruck ist der eines „Hohns eines kalten Befehls“. Der Reisende erzählt dem Erzähler, dass er sagen konnte, dass der Bildhauer einst sehr stolz auf diese Statue war und dass sie sorgfältig und wunderschön gefertigt ist.
Auf dem Sockel der Statue steht: „Mein Name ist Ozymandias, König der Könige: Schaut auf meine Werke, ihr Mächtigen, und verzweifelt!“ Diese Erklärung ist eine mächtige, eine Statue in der Wüste, die sicherlich einst vor einem mächtigen Reich stand, errichtet von einem mächtigen Pharao. Unmittelbar nach dieser Inschrift sagt der Erzähler jedoch: „Nichts bleibt übrig.“ Die Ironie dessen, was einmal war und was jetzt existiert, die der Erzähler als „Verfall“ bezeichnet, entgeht dem Leser nicht. Der Erzähler beendet das Sonett mit der Beschreibung des Sandes, der sich weit, unfruchtbar, in die Ferne erstreckt. Dieser einst große Herrscher errichtete ein Imperium, von dem er glaubte, dass es die Menschen über Generationen bewundern würden; Wie bei allen großen Symbolen der Macht, die von Menschenhand geschaffen wurden, hält jedoch nichts ewig.
Beginnen Sie mit einem Klassenbrainstorming: Laden Sie die Schüler ein, Denkmäler, Gebäude oder berühmte Führer zu benennen, die sie kennen. Führen Sie sie dazu, darüber nachzudenken, was diese Symbole heute repräsentieren.
Weisen Sie kleinen Gruppen Aufgaben zu: Jede Gruppe wählt ein Denkmal oder eine Statue, die nicht mehr existiert oder deren Bedeutung sich im Laufe der Zeit verändert hat. Ermutigen Sie sie, Bilder zu finden und zu teilen, warum es gebaut wurde und was damit passiert ist.
Führen Sie eine Klassenkonversation: Fragen Sie die Schüler, wie das Schicksal ihres gewählten Denkmals mit der Botschaft des Gedichts zusammenhängt. Heben Sie Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart hervor.
Bieten Sie kreative Möglichkeiten an: Die Schüler können zeichnen, ein Gedicht schreiben oder eine kurze Geschichte inspiriert von "Ozymandias" und ihrer Recherche verfassen. Feiern Sie einzigartige Perspektiven und Verbindungen.
Einladen zum Teilen: Geben Sie den Schülern Zeit, ihre Arbeiten und Gedanken zu präsentieren. Betonen Sie die Bedeutung, aus der Geschichte zu lernen und die nachhaltige Wirkung von Geschichten und Symbolen.
Das Hauptthema von 'Ozymandias' ist die Vergänglichkeit menschlicher Macht und Errungenschaften. Shelley verwendet die zerstörte Statue von Ramses II., um zu zeigen, dass selbst die größten Anführer und Reiche mit der Zeit vergehen.
Um 'Ozymandias' zu lehren, beginne mit einer kurzen Zusammenfassung, bespreche den historischen Kontext und nutze Aktivitäten wie die Analyse der Bildsprache, Ironie und die Botschaft über Stolz. Ermutige die Schüler, das Gedicht mit modernen Beispielen von Führung und Vermächtnis zu verbinden.
'Ozymandias' verwendet Ironie, Bildsprache und Symbolik. Die Sonettform, die Inschrift auf dem Sockel und Beschreibungen der in Trümmern liegenden Statue verstärken die Botschaft über die Flüchtigkeit der Macht.
Die Inschrift lautet, "Sieh meine Werke, ihr Mächtigen, und verzweifelt!"— doch alles, was übrig bleibt, ist Verfall und eine leere Wüste. Dieser Kontrast hebt die Ironie hervor, dass Ozymandias’ 'große Werke' vollständig verschwunden sind, was seine Prahlerei untergräbt.
Kurzaktivitäten umfassen TPCASTT-Analyse, das Erstellen von Storyboards oder visuellen Darstellungen, den Vergleich der Botschaft des Gedichts mit aktuellen Ereignissen und Gruppendiskussionen zu Führung und Vermächtnis. Diese fördern das Verständnis der Themen des Gedichts.